Seltener Jagdpokal mit Goldrand Glashütte Emde oder Altmünden, Henrich Wilhelm

145 - Seltener Jagdpokal mit Goldrand Glashütte Emde oder Altmünden, Henrich Wilhelm

Graustichiges Glas. Hochgezogener Scheibenfuß mit Abriss. Hohlschaft vielfach geschält. Im wabenfacettierten Kuppaansatz mehrere Ebenen mit rosettenartig eingestochenen Luftperlen. Umlaufend tief geschnittene, teils polierte Jagdszene mit zwei berittenen Jägern und vier Hunden in baumbestandener Landschaft einen Hirsch jagend. Lippenrand vergoldet. H. 24 cm Henrich Wilhelm Iselhorst (*1724) lernte als Geselle bei Carl Ihmsen in der Glashütte Emde die Kunst des Glasschneidens und Vergoldens, bevor er Anfang der 1764 zur Glashütte Altmünden wechselte. Pokale mit vergleichbarem Schnitt sind sowohl Emde, als auch Altmünden zugeordnet. Lit.: Norbert Börste, Glaslandschaft zwischen Alme und Weser, 2004, S. 51, ein Pokal mit Hirschjagd, mit sehr ähnlicher Schnittausführung des Jägers und der Vegetation. Lit.: Gerhard Almeling, Die Fürstliche Glashütte zu Altmünden, 2006, Umschlag und S. 110, ein formal sehr ähnlicher Deckelpokal

Glashütte Emde oder Altmünden, Henrich Wilhelm Iselhorst zugeschrieben, drittes Viertel 18. Jh.

Katalogpreis: 1.000 - 1.500 €

Zuschlag: 1.600,00 EUR

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