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Auktionshaus Dr. Fischer

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Dr. Fischer Kunstauktionen

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Nachbericht Auktion 286 "Kunst, Antiquitäten, Russische Kunst & Schmuck"

Nachbericht Auktion 286 "Kunst, Antiquitäten, Russische Kunst & Schmuck"

Das Auktionsangebot an den zwei Auktionstagen am 14. und 15. Mai war dieses Mal sehr bunt gemischt und bot zahlreiche Highlights. Am Freitag wurden rund 400 Objekte Russische Kunst angeboten. Hierbei kamen neben russischem Silber, Porzellan, Glas und Gemälden verschiedenster Epochen auch rund 200 russische und griechische Ikonen aus dem 16. - 20. Jh. zum Aufruf. Hervorzuheben ist bei den Ikonen eine griechische Ikone, die die Enthauptung der 10 Märtyrer von Kreta unter Kaiser Decius zeigt. Dieses Motiv ist eine absolute Rarität. Die Ikone, die aus Kreta und aus dem späten 17. Jh. stammt ging für 11.500 € an einen griechischen Bieter. Ein ebenfalls sehr seltenes Thema zeigt die großformatige Ikone, die erst im 20. Jh., aber im Stil des 16. Jh. entstanden ist. Die Hetoimasia (Vorbereitung des Thrones Christi) zeigt einen leeren Thron umgeben von Engeln nach der Offenbarung des Johannes 22, 1-4 (Erlös: 15.000 €). Ein Bietgefecht entstand auch um eine großformatige Ikone mit der Gottesmutter von Smolensk. Die Malschicht dieser Ikone, die einen Erlös von 16.600 € erzielte, hat noch einige Überreste aus dem 16. Jahrhundert. Beide Ikonen gingen an russische Bieter.

 

Eine kleine Gouache von Iwan Konstantinowitsch Aiwasowski (1817 Feodossija - 1900 ebenda), das eine Hafenszene mit Segelschiffen zeigt, ging für 11.500 € ebenfalls an einen russischen Bieter. Aiwasowski ist bekannt für seine stimmungsvollen Seestücke

 

. Der Samstag begann mit einer Sammlung von rund 80 Positionen von figürlichen Keramik- und Bronzefiguren aus dem Historismus, Jugendstil und Art Deco. Hervorzuheben ist hierbei eine von Friedrich Goldscheider ausgeführte figürliche Lampe in Form eines Mädchens mit Blütenbäumchens. Die Lampe nach einem Entwurf von Sanislaus Czapak erzielte einen Erlös von 5.700 €. Sehr viel Interesse weckte der Krug „Femme“ nach einem Entwurf von Pablo Picasso um 1955. Der Tonkrug, der auch den Katalogtitel zierte, ging für 25.600 € an einen deutschen Bieter. Im Bereich des Silbers wurde ein Nürnberger Buckelpokal mit Deckel, aus dem frühen 17. Jh. für 10.000 € versteigert. Ein großer Überraschungserfolg war ein siebenflammiger Messing-Leuchter, der 15.300 € erzielte. Der Leuchter wurde wohl nach einem Entwurf von Friedrich Gilly (1772 Altdamm bei Stettin – 1800 Karsbad), der Lehrer von Friedrich Schinkel, gefertigt.