Harlekin und Columbine aus dem Russischen Ballett

354 - Harlekin und Columbine aus dem Russischen Ballett

Auf profiliertem Ovalsockel. Columbine in schulterfreiem Kleid mit weitem Krinolinenrock, mit Blumen im Haar. Harlekin in engem Trikot, Bluse mit weitem Kragen und lockerer Schleife, schwarze Maske und Haarkappe. Polychrome Aufglasurbemalung mit sparsamer Goldstaffage. Sockel rest.. Geritzte Schwertermarke mit Schleifstrich (?), Modellnr. A 1005, Bossierernr. 153 (eingestempelt), 67. (in Eisenrot aufgemalt). H. 27,5 cm Bestandskatalog des Bröhan-Museums, Bd.V.2, Porzellan, Abb. 106 ''Das 'Russische Ballett der kaiserlichen Theater Petersburg und Moskau' sorgte in den Jahren vor dem ersten Weltkrieg in Paris und London für Furore. Beim zweiten Gastspiel in Berlin wiederum im Theater des Westens im Januar 1912 griff diese Begeisterung auch auf die deutsche Hauptstadt über. Die Aufführungen dürften den jungen Paul Scheurich zu seinen kongenialen Porzellanfiguren inspiriert haben. Am 3. Juli 1913 erwarb die Meißener Manufaktur für 2500 Goldmark die fünf Gipsmodelle der russischen Tänzerinnen und Tänzer. An die Öffentlichkeit trat das Russische Porzellanballett aus Meißen bei der Deutschen Werkbund-Ausstellung in Köln 1914.'' (a.a.O., S. 125 f.)

Paul Scheurich (Entwurf) 1913, Meissen (Ausführung), wohl 20er Jahre

Katalogpreis: 600 - 900 €

Zuschlag: 2.400,00 EUR

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