Seltene Vase

77 - Seltene Vase

Farbloses dickwandiges Bleiglas. Dekor: vier Dreiecke, in rauhem Keilschliff herausgearbeitet und partiell gemeißelt. Die gesamte Wandung auf Hochglanz poliert. In Diamantriss bez.: COLOTTE NANCY PIECE UNIQUE. H. 19,5 cm Provenienz: Berliner Privatsammlung Aristide-Michel Colotte (1885-1959) ist Glasdekorateur, Bildhauer und Schmuckkünstler. Er lernt in den Cristalleries de Baccarat und wird 1925 in den Cristalleries de Nancy angestellt. 1926 bis Anfang der 40er Jahre leitet er sein eigenes Atelier unter der Firmierung ''Maison d'art''. Es handelt sich bei Colottes Gläsern stets um Einzelstücke, die er eigenhändig ausführt. Seine Gefäße tragen meistens groß angelegte geometrische Motive. Lit.: H. Hilschenz-Mlynek; H. Ricke: Glas. Historismus Jugendstil Art Déco, Bd. I, S. 62. Lit.: M. Mazet, A. Colotte - Sculpteur sur Verre et sur Cristal, Abb. 68 (formidentische Dekorvariante). Aristide-Michel Colotte (1885-1959) was a French cutter and engraver who initially worked at the Baccarat glassworks. In 1926, he established a studio at Nancy. Colotte worked with heavy blocks of cast crystal and used a variety of cold-working techniques, such as cutting, acid etching, chiseling, and filing. Colotte carved vessels with abstract, geometric decoration in the Art Deco style. His first sculptured vessels were exhibited at the 1927 Salon des Artistes Décorateurs in Paris, for which he was awarded the prize ''Best Worker in France.''

Aristide Colotte, Nancy, um 1930 - 1935

Katalogpreis: 3.000 - 5.000 €

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