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Auktionshaus Dr. Fischer

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Martinuzzi, Paolo

Schale auf Holzsockel

Zuschlag: 2.500,00 €
Schwarzes Glas. Umlaufend dekoriert in Diamantriß. Unterhalb der...

(Venedig, Italien 1933; lebt in Soest, Deutschland)

 

Für das Oeuvre des Autodidakten Paolo Martinuzzi ist die Kombination unterschiedlicher Materialien zum entscheidenden Kriterium seiner Kunst geworden. Als gebürtiger Venezianer identifizierte er sich unweigerlich mit der in der Lagunenstadt vorherrschenden ruhmreichen Glas-Vergangenheit. Bereits in seinen jungen Jahren arbeitete er in den Dekorationsabteilungen der Firmen Vistosi und Moretti.  Im Alter von 20 Jahren entschied er sich gänzlich den Künsten zu verschreiben und erlernte autodidaktisch Schritt für Schritt künstlerische Techniken unterschiedlichster Gattungen – angefangen von der Malerei und der Bildhauerei über die Metallbearbeitung bis hin zur Glaskunst.

Sein Werk gilt heutzutage als elementarer künstlerischer Beitrag Venedigs des 20. Jahrhundert. Obwohl sich der Künstler in keine gängige Kategorie einordnen lässt, werden beim Betrachten seiner mit Holz und Metall kombinierten Glasarbeiten Erinnerungen an die in Italien aufkommende „Arte povera“ sowie der französischen „Art brut“ wach. Doch vor allem in der für ihn charakteristischen Gravur unterscheidet er sich grundlegend von jenen vermeintlichen Art-Genossen: Seine Bild-Chiffren, welche stets den Menschen zum inhaltlichen Mittelpunkt haben, zeichnen sich vor allem durch archaisch anmutende Geschöpfe aus. Diese Graffitis in Glas bestehen aus einfachen, klaren, dennoch ineinander verwobenen Linien – eingraviert auf vermeintlich leichgewichtiger Transparenz, der der Künstler dunkelgebranntes Holz oder rostiges Eisen gegenüberstellt.

Interessanterweise steht für den Künstler das Material Glas nicht im Vordergrund. Für ihn stellt es ein mögliches Medium dar – wie auch Holz, Stein oder Metall – das ihm erlaubt seine Ideen zeichnerisch, wie es bereits die Meister des 16. Jahrhunderts taten, umzusetzen.



Ausbildung

1955-1968      Beginnt als Autodidakt seine künstlerische Laufbahn
1960-1985      Verschiedentlich tätig für Carlo Murano
1987                           Aufgabe des Ateliers in Murano und endgültige Übersiedlung nach Soest, BRD



 

Ausstellungen (Auswahl)

1969    Venedig, Fondazione Bevilacqua La Massa
1970    Venedig, Biennale
1972 
Ludwigshafen, Städtische Kunstsammlungen
Venedig, Biennale

1979    

London, Corning, N.Y., Corning Museum of Glass; New Glass
1985   

Coburg, 2. Coburger Glaspreis(Ehrenpreis)
Den Haag, Glasgalerie Van den Doel

Rotterdam, Museum Boymanns-van Beuningen

1986      Paris, Clara Scremini Gallery

1988                 

Hokkaido, Museum of Modern Art Wanderausstellung , World Glass Now '88

1996    


Museo Correr ; Venezia Aperto Vetro , Prize for the Best Italian Artist
2002/05                   Soest, Wilhelm-Morgner-Haus




Auszeichnungen (Auswahl)

 

1977    

Ehrenpreis, Coburg, Germany

1985    

Ehrenpreis, Coburg, Germany



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