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Vorbericht Auktion 256 "Kunst und Antiquitäten"

Vorbericht Auktion 256 "Kunst und Antiquitäten"

Auktion 256 „Kunst und Antiquitäten“ 20. Mai 2017 Kunstliebhaber dürfen sich auf diese Auktion freuen, die zahlreiche Kostbarkeiten aus den Sparten Porzellan, Jugendstil, Fayencen, Kunsthandwerk, Silber, Schmuck, Gemälde, bis hin zur asiatischen Kunst, anbietet. Hervorzuheben im Bereich des Jugendstils ist ein 38 cm langer Elefant mit Frauenfigur von Max Laeuger (1864 – 1952 Lörrach). Laeuger war Gründungsmitglied des deutschen Werkbunds und zählt zu den Wegbereitern der Keramikkunst des 20. Jahrhunderts. Der Elefant, der sich vor allem durch seine polychrome Bemalung auszeichnet, ist auf 4.500 bis 6.000 € geschätzt. Erwähnenswert innerhalb der Sparte Jugendstil sind außerdem mehrere figürliche Porzellane nach Entwürfen von Konrad Hentschel, Alfred König, Paul Walther, Erich Hösel sowie Hugo Spieler. Von Vilmos Zsolnay stammt eine Vase mit Vulkanlandschaft in Eosin – Bemalung (Taxe: 2.500 – 3.500 EURO). Fünf Vasen aus Eierschalen-Porzellan der Manufaktur Rozenburg verdienen ebenfalls Beachtung.

 

In der Silbersparte ist ein Pokal in Form eines Segelschiffes hervorzuheben. Auf einem figürlichen Schaft sitzt das fein gravierte Schiffsleib, auf dessen Heck mehrere Matrosen stehen. Der um 1620 entstandene Schiffspokal geht mit einem Schätzpreis von 25.000 bis 28.000 € in die Auktion ein. In der letzten Kunst-Auktion im Dezember 2016 wurden bereits erfolgreich zwei Augsburger Email-Fußbecher versteigert. In der kommenden Auktion wird eine 23 cm hohe Augsburger Schraubflasche versteigert. Das um 1700 entstandene Objekt ziert zwei Friese mit figürlicher, polychromer Emailmalerei (Taxe: 5.000 – 7.000 €). Ebenfalls nennenswert ist ein silbermontiertes, aus Büffelhorn gefertigtes Trinkgefäß. Das im 19. Jahrhundert entstandene, 50 cm lange Trinkhorn ist auf 5.500 – 6.500 € geschätzt.

 

Die Auktion birgt auch viele prunkvolle Schmuckobjekte. Besondere Beachtung verdient eine Pariser Corsagen-Brosche aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts. Die aus Rotgold (ca. 25,6 g) gearbeitete, schleifenförmige und mit diversen Altschliffdiamanten verzierte Brosche ist mit 6.500 bis 8.000 € angesetzt. Eine französische vergoldete Silber –Minaudiére mit blauem Email über guillochiertem Fond ist auf 2.000 bis 2.500 € geschätzt. Ein Highlight der Auktion ist die Kaminuhr „Dancing on a Rainbow“. Die aus 18kt Gold und mit Edelsteinen besetzte Uhr hat ein handgefertigtes 8 Tage-Werk mit Tourbillon (Taxe: 80.000 bis 100.000 €).

 

Die Auktion beinhaltet dieses Mal auch wieder einige asiatische Objekte. Eine wohl aus Tibet stammende Opferschale aus dem 16./17. Jahrhundert ist auf 3.000 bis 4.000 € geschätzt. Ein Rollbild nach Lu Zhi aus der Qing-Dynastie, das Äste eines Litschibaumes mit Heckenrosen und Vögeln zeigt, geht mit 1.200 – 1.400 € in die Auktion ein. Der chinesische Künstler Luo Zhongli (geb. 1948) gehört zu den führenden chinesischen Malern des Realismus und kreiert meisterliche Portraits aus der chinesischen Bevölkerung. In der Auktion ist ein Portrait eines Jungen vor einem Tor mit 6.000 bis 8.000 € angesetzt.

 

Im Bereich der Gemälde und der Modernen Kunst ist der zeitgenössische Künstler Mehrdad Khataei (1976 Tabriz/Iran), von dem vier Werke in der Auktion vertreten sind, hervorzuheben. Mehrdad verarbeitet in seinen Werken die Erlebnisse des Iran/Irak-Krieges in den 80er Jahren. Er verwendet eine Vielzahl von Techniken in seinen Zeichnungen und nutzt diese als zeitgenössischen Ausdruck seiner persönlichen Weltanschauung.