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Vorbericht Auktion 254 "Europäisches Glas & Studioglas"

Vorbericht 254 "Europäisches Glas & Studioglas"

Glasfreunde verschiedenster Epochen können sich wieder auf unsere Spezialauktion „Europäisches Glas & Studioglas“ am 18. März freuen. Eingeleitet wird die Auktion mit der Glassammlung Karl J.E. Liebetrau, die Gläser aus Mitteleuropa und England beinhaltet: von Formgläsern, Schnittgläsern und Trinkgläsern aus dem Jugendstil bis hin zu seltenen Büchern. Wie vielseitig diese Sammlung ist, zeigen die folgenden Highlights: ein venezianisches (oder Facon de Venise) Flügelglas aus dem 17. Jh. (Taxe: 1.500 bis 1.800 €), ein seltenes Flügelglas mit Diamantgravur um 1583/84 (Taxe: 1.000 bis 1.500 €), ein Nürnberger Hohlbalusterpokal aus dem letzten Drittel des 17. Jh., der Hermann Schwinger zugeschrieben ist (Taxe: 1.000 bis 1.500 €), ein seltener Braunschweiger Pokal mit dem Wappen des Adelsgeschlechts Nostitz von Heinrich Balthasar Sang aus der Mitte des 18. Jh. (Taxe: 2.000 bis 3.000 €) oder ein schlesischer Pokal mit dem Wappen der Grafen Schaffgotsch um 1720 – 1730 (Taxe: 2.000 bis 3.000 €).

 

Im Bereich des Formglases werden einige interessante alpenländische Flaschen zum Aufruf kommen. Außerdem ist eine seltene deutsche, doppelkonische Stauchflasche aus dem 15. Jh. hervorzuheben. Sie ist mit 14.000 bis 16.000 € angesetzt.

 

In der Sparte des Schnittglases ist ein Lauensteiner Deckelpokal mit Wappen des Amts Kloetze aus der zweiten Hälfte des 18. Jh. auf 1.800 bis 2.500 € geschätzt. Ein musealer, signierter Becher von Joseph Johann Mildner aus dem Jahr 1796 ist mit 4.500 – 5.500 € attraktiv angesetzt. Ein seltener Lithyalinbecher von Friedrich Egermann um 1830 geht mit 5.000 bis 5.500 € in die Auktion ein. Eines der Highlights der Auktion ist ein signierter und 1809 datierter Becher mit vier Silhouetten von Samuel Mohn. Der mit feinem Dekor in bunter, transparenter Emailmalerei, Schwarzlot und Silbergelb verzierte Becher ist auf 4.000 – 6.000 € angesetzt.

 

Im Rahmen der Auktion kommt auch eine umfangreiche Sammlung von Stängelgläsern zum Aufruf. Ein Stängelglas mit Goldrubinschaft von Peter Behrens ist mit 5.000 bis 7.000 € angesetzt. Sehr schön anzusehen ist das seltene Weinglas nach einem Entwurf von Otto Prutscher und einer Ausführung von Meyr’s Neffe (Adolf) (Taxe: 4.500 bis 5.500 €). Bei den Jugendstilgläsern ist eine keulenförmige Vase mit Silberdistel von Daum Frères auf 10.000 – 12.000 € geschätzt. Sehr beeindruckend ist die 20 cm hohe Vase nach einem Entwurf von Josef Hoffmann. Das von der Manufaktur Loetz Wwe. ausgeführte Glas geht mit 5.000 bis 7.000 in die Auktion ein.

 

Im Bereich der Gläser der 50er Jahre gibt es mehrere beeindruckend Arbeiten von Fratelli Toso. Hervorzuheben ist hierbei die seltene Vase ''Variazione Kiku Sparse'' mit eingestreuter Murrine in verschiedenen, bunten Farben. In der Sparte Studioglas ist vor allem bedeutende Glasskulpturen von tschechischen Glaskünstlern hervorzuheben. So ist beispielsweise die Plastik „Metronom“ von Ivan Mares auf 34.000 bis 38.000 € geschätzt. Die Künstlerin Vladimira Klumpar experimentiert vor allem mit geometrischen Formen und den Lichtverhältnissen, die auf ihre Glasobjekte einwirken. In der Auktion ist ihr Objekt „Meeting in the Mountains“ mit 13.000 bis 16.000 € angesetzt. In der Vergangenheit sind bereits viele Objekte des Künstlerpaars Stanislav Libenský und Jaroslava Brychtová erfolgreich unter den Hammer gekommen. Dieses Mal können die Sammler sich für das Objekt „Korunovation“ begeistern (Taxe: 45.000 bis 50.000 €).