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Nachbericht Auktion 259 "Russian Art & Icons"

Nachbericht Auktion 259 "Russian Art & Icons"

Am 8. November kamen in der Spezialauktion „Russian Art & Icons“ rund 700 Objekte russischer Kunst unter den Hammer. Ein Highlight der Offerte der russischen und griechischen Ikonen war eine großformatige Ikone aus dem späten 19. Jahrhundert mit der seltenen bildlichen Umsetzung des Psalms 148 „die Lobpreisung der Schöpfung“ (Alle Welt lobe den Herrn). Den Zuschlag erhielt ein russischer Bieter für 11.000 €. Viele Interessenten gab es für ein Konvolut von fünf Bronzeikonen, die eine seltene Ikone mit der erweiterten Deesis gerahmt von Hochfesten beinhaltete (Erlös: 3.200 €).

 

In dieser Auktion stand vor allem das russische Glas und Porzellan hoch im Kurs. So wurde eine Porzellanvase mit Haselnüssen aus der Periode Nikolaus II für 5.000 € versteigert. Ebenfalls aus der Periode Nikolaus II stammt die 45 cm hohe Vase mit Käfern und Blattfries. Die leicht beschädigte Vase wurde für 9.000 € an einen deutschen Bieter verkauft. Ein Bietgefecht entstand um eine Rechteckflasche mit Monogramm von Zarin Elisabeth I. (1741-1762). Den Zuschlag erhielt ein russischer Bieter für 3.300 €. In der Silbersparte ist eine sehr schön anzusehende goldene und teils mit türkisfarbenen Email auf guillochierten Grund dekorierte Lorgnette hervorzuheben. Das aus St. Petersburg (1908-1917) stammende Objekt ging für 10.000 € an einen Bieter aus dem Drittland.

 

Auch feine russische Gemälde durften in dieser Auktion nicht fehlen. Hervorzuheben ist ein Gemälde mit Bauernmädchen in einer Winterlandschaft von Stepan Fedorowitsch Kolesnikoff (1879 Adrianopol - 1955 Belgrad). Das Gemälde, das sich vor allem durch seine Farbenpracht auszeichnet, ging für 6.400 € an einen deutschen Bieter. Eine sommerliche Parklandschaft mit Staffagefiguren aus dem Umkreis von Lew Lwowitsch Kamenew (1833 Rylsk - 1886 Moskau) erzielte einen Erlös von 8.300 €.