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Auktionshaus Dr. Fischer

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Dr. Fischer Kunstauktionen

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Nachbericht Auktion 252 "Siebenbürgische Kunst"

Nachbericht Auktion 252 "Siebenbürgische Kunst"

Im November 1976 fand die erste Auktion des Hauses Dr. Fischer statt. Bereits diese Auktion stand unter dem Motto der Siebenbürgischen Kunst und hat somit den Grundstein unseres Erfolges im Bereich der Spezialauktionen gelegt. 40 Jahre später haben wir uns wieder der siebenbürgischen Kunst gewidmet und das mit großen Erfolg. Rund 300 Objekte von Fayencen, Silber, Schmuck, bis hin zu Gemälden, kamen am 9. Dezember zum Aufruf. Besonders im Bereich des Silbers gab es viele Topzuschläge. Ein auf 1598 datierter Kokosnusspokal, der mit Maskarons und Blattwerk verziert ist ging für 19.000 € an einen deutschen Bieter. Sehr außergewöhnlich ist ein auf 1664 datierter, achtkantiger Silberteller. Erfolgreich war hier ein ungarischer Bieter (Erlös: 28.000 €). Nach Rumänien ging ein aus dem späten 14. Jh. stammendes Ziborium aus vergoldetem Kupfer (Erlös: 28.000 €). Sehr prunkvoll wirkt der 20 cm hohe und mit getriebenen Blütendekor verzierte Deckelhumpen des Meisters Paulus Roth (1646 – 1687). Der Kronstädter Humpen erzielte einen Erlös von 23.000 €. Ein seltener siebenbürgischer Kluftbecher mit Tränendekor, ein so genannter „Tränenbecher“ ging für 15.000 € an einen Bieter aus der Schweiz. Ebenfalls 15.000 € erzielte ein großer Schlagenhautbecher aus dem späten 16. Jahrhundert.

 

Auch die Schmucksparte war sehr erfolgreich. So wurde ein bedeutendes Collier aus Besitz der Patrizier für 18.000 € verkauft. Die siebenbürgische Kunst ist vor allem auch für seinen besonderen Trachtenschmuck bekannt. In dieser Auktion erzielte ein Prunkgürtel des Silberschmieds Josephus Traugott Römer einen Erlös von 15.000 €. Ein seltenes Heftel (Brustspange) mit Email aus dem späten 16. Jahrhundert ging für 27.000 € an einen ungarischen Bieter. Sehr prunkvoll wirken zwei Kronstädter Laubigheftel des Meisters Johannes Süssmilch jun. (1666 – 1688). Sie erzielten einen Erlös von 36.000 € und 29.000 €.

 

Im Rahmen der Auktion wurden auch seltene Formgläser, interessante Fayencen und Hafnerkeramik angeboten. Hervorzuheben ist hierbei ein seltener auf „1678“ datierter Kugelbauchkrug aus Unterwinz. Der so genannte „Habaner Krug“ wurde für 22.000 € an einen rumänischen Bieter verkauft.