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Auktionshaus Dr. Fischer

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Dr. Fischer Kunstauktionen

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Nachbericht Auktion 248 "Kunst & Antquitäten"

Nachbericht Auktion 248 "Kunst & Antiquitäten"

Im Hause Dr. Fischer kamen in der zweitägigen Auktion „Kunst & Antiquitäten“ Kunstobjekte verschiedenster Sparten unter den Hammer. Die Auktion beinhaltete zudem ausgewählte Objekte der bedeutenden Sammlung Leopold aus Wien. Darunter befanden sich größtenteils sehr gut gepflegte Objekte im Bereich Keramik, Zinn und Hinterglasbilder. Hervorzuheben ist eine große, auf 1748 datierte, niederrheinische Schüssel mit dem zu Kreuz getragenen Christus, die für 5000 € an einen deutschen Bieter ging. Ein Habaner Krug aus Nordungarn, der auf 1691 datiert ist, konnte seinen Schätzpreis von 800 bis 1.200 € auf einen Erlös von 5.100 € steigern. Sogenannte „Post-Habaner-Fayence“-Objekte waren sehr beliebt, so stieg eine Schale mit floralem Dekor auf 5.600 € und ein seltener Birnkrug eines Schneiders auf 5.100 €. Ein Bietgefecht entstand um einen auf 1736 datierten Hängeschrank. Letztendlich konnte sich ein deutscher Bieter für 7.700 € durchsetzen. Zwei Hinterglasbilder, eins mit der Auffindung der Hl. Genoveva (Erlös: 4.200 €) und eins mit dem Heiligen Florian (Erlös: 4.600 €), konnten ihre Schätzpreise um einiges steigern. Eine Vishnu-Darstellung aus dem 16. Jh. zog sehr viel Interesse auf sich. Den Zuschlag erhielt ein chinesischer Bieter für 14.000 €.

 

Auch außerhalb der Sammlung Dr. Leopold gab es zahlreiche Topzuschläge. So ging ein musealer Birnkrug mit Heiligendarstellungen für 4.600 € nach Österreich. Im Bereich des alten Porzellans erzielte ein Meissener Kaffeeservice mit Kauffahrteiszenen einen Erlös von 6.400 € und eine große Meissener Vase mit Blumenmalerei von Julius Eduard Braunsdorf steigerte ihren Schätzpreis um ein Vierfaches auf 39.000 €. Auch der Bereich des Jugendstilporzellans war stark vertreten. Hier ist eine Damenfigur von Paul Scheurich (1883 – 1945) für die Manufaktur Meissen hervorzuheben. Die grazile Dame in galanter Abendgarderobe erzielte einen Erlös von 5.700 €. Seltenheitswert besitzt eine von Hugo Meisel für die Porzellanmanufaktur Volkstedt entworfene große Plastik „Duett“ aus dem Jahre 1927. Sie ging für 7.700€ an einen deutschen Bieter.

 

Im Bereich Kunsthandwerk sorgte im Vorfeld ein so genanntes „Michel-Mann-Kästchen“ für großes Interesse. Erfolgreich war hier ein Bieter aus Italien für 8.500 €. Eine französische Prunk-Kassette in Boullemarketerie aus dem 18. Jahrhundert erzielte ebenfalls 8.500 €. Eine Gruppe von sieben Musikanten aus bemaltem Ton aus der Tang-Dynastie wurde für 3.000 € an einen deutschen Bieter versteigert.

 

Eines der Highlights der rund 300 Schmuckobjekte war ein Tahiti-Zuchtperlen-Collier mit Diamantschließe. Es erzielte einen Erlös von 6.400 €. Das Titelmotiv des Auktionskatalogs, eine ausgefallene Brosche in Form einer Schlange mit Diamanten und Saphir aus dem 19. Jahrhundert ging für 11.500 € an einen amerikanischen Bieter. Ein Bietgefecht um ein dreiteiliges Jadekonvolut entstand zwischen mehreren Telefonbietern und einem Saalbieter. Letztendlich konnte sich der Saalbieter für 10.000 € durchsetzen. Im Bereich des Silbers ging ein auf 1891 datierter Tafelaufsatz mit Bacchusszene der Firma Bruckmann & Söhne für 2.800 € an einen Bieter aus Tschechien. Ein Rubel-Münzenkonvolut mit zwei sehr seltenen Stücken lockte viele Münzsammler an. Den Zuschlag erhielt ein deutscher Bieter für 7.000 €.

 

Freunde expressionistischer Malerei konnten sich an einem auf 1948 datierten Früchtestillleben des Münchener Künstlers Joseph Scharl erfreuen. Erfolgreich war hier ein deutscher Bieter für 13.000 €.