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Musealer Silhouettenbecher von Samuel Mohn

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344 - Musealer Silhouettenbecher von Samuel Mohn

Musealer Silhouettenbecher von Samuel Mohn Signiert und datiert ''S. Mohn fet. 1809'' Zylindrische, nach oben hin ausladende Wandung mit Dekor in bunter, transparenter Emailmalerei, Schwarzlot und Silbergelb. Frontal mattiertes Feld mit allegorischen Gegenständen: griechische Doppelhenkelvase (mit ursprünglicher, mit Schwarzlot übermalter Namensauflistung wie auf Rückseite), Reibeschale, auf einer Lyra sitzende Eule, Schalmei, Destille sowie ein Tintenfass mit Schreibfeder und eine Öllampe auf einem Buch mit Aufschrift ''Hermbstaedt''. Rückseitig von Girlanden aus Glockenblumen, Tulpen, Rosen, Nelken, Kornblumen, Ackerwinde, Vergissmeinnicht u.a. gerahmte Kartuschen mit Porträtsilhouetten in Schwarzlot auf gelb gebeiztem Fond, bezeichnet ''1.Böttcher 2.Klaproth 3.Mahlmann 4.Merkel'', darüber rechts eine Fliege. Signiert und datiert ''S. Mohn fet. 1809''. Lippenrand min. rest. Im Profilbildnis von Böttcher kleine Farbretusche. H. 9,8 cm Der Becher ist bei Pazaurek, Gläser der Empire- und Biedermeierzeit, S. 162 erwähnt: ''Auf der Dresdener Kunstausstellung von 1810 (Nr. 200A) war ein Wasserglas von S. Mohn zu sehen, das vier Silhouetten trug, nämlich die des Hofrates Böttiger, des Chemikers Klaproth in Berlin, Mahlmanns in Leipzig und von D. Garlieb Merkel, wobei zuerst die unglückliche Bezeichnung der 'encaustischen Glasmalerei' vorkommt, während Mohn selbst überall richtiger von 'eingebrannter durchsichtiger Malerei' redet''. Siehe ebenda Abb. 143, ein Silhouettenglas von Samuel Mohn, datiert ''1809''. Karl August Böttiger (auch Böttger oder Böttcher, 1760 -1835) war ab 1804 Hofrat und Direktor des Antikenkabinetts in Dresden. Martin Heinrich Klaproth (1743 - 1817) war ein deutscher Chemiker, er entdeckte die Elemente Uran, Zirconium und Cer. 1810 erhielt er auf Vorschlag Alexander von Humboldts eine Berufung als Professor der Chemie an die neu gegründete Berliner Universität. Siegfried August Mahlmann (1771 - 1826) war ein deutscher (politischer) Dichter, Schriftsteller und Verleger in Leipzig. Bei ''Merkel'' handelt es sich wohl um Garlieb Helwig Merkel (1769 - 1850), der ein deutsch-baltischer Publizist und Schriftsteller gewesen ist und Berlin in der napoleonischen Besatzungszeit verlassen musste. Der auf dem Buchumschlag erwähnte Sigismund Friedrich Hermbstädt (1760 - 1833) war ein Apotheker, Chemiker sowie ein technischer Schriftsteller und Berater in der aufstrebenden Technologie-Branche. Er veröffentlichte eine Vielzahl von Abhandlungen und Büchern, in denen er auf die Technologien sowie die Physik und Chemie der dargestellten Verfahren einging und somit einen wesentlichen Beitrag zur Modernisierung und Rationalisierung von Landwirtschaft, Industrie und Gewerbe im Preußen Anfang des frühen 19. Jahrhunderts beitrug.

Signiert und datiert "S. Mohn fet. 1809"

Katalogpreis: 4.000 - 6.000 €

Zuschlag: 6.500,00 EUR

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